29.09. – Die Reise

Samstag, 29.09., die Reise geht offiziell los. 12 Uhr Abfahrt zum Flughafen, das Taxi ist schon mal zehn Minuten zu spät. Schlechtes Omen oder einfach blöd gelaufen? Naja, egal.
Am Flughafen angekommen erstmal in die meterlange Schlange zum Check-in stellen. Nach der ausnahmsweise schnellen Sicherheitskontrolle geht es sofort zum Gate. Noch einen letzten Snack vor dem Flug und schon geht das Boarding los.
Mit einer kleinen Verspätung geht es dann in die Luft und die Landung in Madrid erfolgt eine Viertelstunde vor angesagter Zeit. Vielleicht können wir ja schon den Bus um 19:15 nehmen, anstatt auf den um 21:15 zu warten.
Um kurz nach 10 hält der Bus am Busbahnhof in Salamanca und los geht die Suche nach der Unterkunft. Nach anfänglichen Orientierungschwierigkeiten ist diese auch gefunden, doch wie kommen wir denn da jetzt rein?
Nach einem kurzen Online Check- in lässt sich die Haustür per Knopfdruck vom Handy aus öffnen, genauso die Zimmertür, hätte man vor der Zimmertür noch Netz. Also bleibt einer stehen, um die Tür zu öffnen und der andere geht wieder runter auf die Straße, wo wir noch Zugang zum Internet haben.
Schließlich im Zimmer angekommen, stellen wir schnell die Sachen ab und gehen los für ein letztes Mahl an diesem Tag.
Nach einem kurzen Abstecher zum Plaza Mayor

geht es schnurstracks zum Restaurant und es gibt ein typisches spanisches Abendessen.
Morgen wird die Stadt erkundet und Montag geht es auf den Camino.

Also: Via de la Plata, wir sind bereit.

Das Abenteuer beginnt noch vor dem Weg

Mittwoch, 22.08.2018

Wer bin ich?

Die Frage der Selbstfindung beschäftigt doch in irgendeiner Weise jeden von uns.

Wer bin ich? Warum bin ich hier?

Fragen, für die wir keine Zeit zu scheinen haben. Aber wer von uns hat das schon?

Vielleicht sollten wir uns trotzdem einfach die Zeit nehmen, die wir nicht haben und uns Fragen stellen, die uns zu unserem Selbst führen sollen. Und was ist eine bessere Möglichkeit als sich vom Rest der Welt mal ganz abzuwenden und pilgern zu gehen?

Das Ziel? Der Weg.

Aber um sich selbst zu finden, muss man erstmal die Person verlieren, die man denkt zu sein. Und das verlangt einiges an Mut und Vorbereitung. Man sollte sich darauf einstellen, Dinge hinterfragen zu müssen, die für einen selbstverständlich scheinen oder Handlungen in Betracht zu ziehen, über die man nie zuvor nachgedacht hat.

Also sollte man sich bevor die Reise überhaupt anfängt seelisch schon einmal darauf einstellen, dass Veränderungen auf einen zukommen werden. Man sollte sich für neues öffnen.

Denn das Abenteuer beginnt noch vor dem Weg.